Diesen Brief schrieb ich an einen Freund, einige Monate nach meiner Trennung:
tja, witty, und dann zu dem was man über mich in meiner familie sagt oder warum man mich meidet. dazu muss ich noch einiges sagen. eigentlich wollte ich es nicht, weil es sich nach weiberklatsch anhören wird. aber ich merke, dass man die situation nicht verstehen kann. was für mich bereits alltag ist könnt ihr ja auch gar nicht wissen.
leider waren die s�tze nicht ganz so harmlos, die gefallen sind. „man“ riet peter in der zeit, mich in die psychiatrie einweisen zu lassen. man sagte, dass ich durch die krankheit durchgedreht sei (es soll auch das wort „verr�ckt“ gefallen sein, sogar vor den kindern – ihren und meinen) und eine gefahr f�r mich selber bin (was als folge darauf zeitweise sogar stimmte). meine psychologin und ich k�mpften eigentlich nur noch dagegen an, dass ich es nicht selbst von mir glaubte. in einer nacht wollte mein mann es dann wirklich wahr machen, so dass ich sie anrief und sie sofort kam. kannst du dir vorstellen, dass einem in solchen situationen alles andere egal ist? ich k�mpfte praktisch die ganze zeit �ber nur noch um das nackte �berleben. die attacken kamen in immer k�rzeren abst�nden.
nebenbei erfuhr ich, dass er sich eine wohnung genommen hatte, obwohl ICH auf wohnungssuche war. dann wollte er mich wieder aus dem haus haben, drohte mit seinem anwalt. ich kam durch den fussbruch ja auch nicht mehr klar. also suchte ich wieder eine wohnung, brauchte menschen, die mich fuhren. als ich im august eine wohnung gefunden hatte, (f�r januar) wollte er nicht mehr ins haus, sagte, ich solle es verkaufen – w�r ihm egal. so ging es immer wieder hin und her, auf und ab. ich kam nie zur ruhe. die letzte schlimme situation war, als mein j�ngster mitten im umbau oben war. - urspr�nglich war es so gedacht, dass er oben die wohnung fertig macht und anschlie�end unten, damit ich dort wohnen kann und ihn und seine freundin als pflegepersonen im haus h�tte – wozu mir mein anwalt dringend riet. nur wie und wo sollte ich mit dem gebrochenen fu� inzwischen wohnen? –
als nils also mitten am renovieren und rei�en war und nebenbei auch noch mitten in seiner komissarspr�fung steckte, sagte mein mann, dass er nicht ins haus einziehen w�rde. zu dem zeitpunkt hatte nils bereits die wohnung seiner freudin, in der sie wohnten, gek�ndigt. er war v�llig �berfordert mit der situation, musste sich eigentlich auf seine pr�fung konzentrieren. die ganze umbauaktion sollte zu dem zeitpunkt eigentlich bereits fertig sein, doch peter musste f�r den bausparvertrag seine unterschrift geben. ich hatte vorher unsere konten mit dem fond ausgeglichen um schlimmeres zu verhindern. also blieb nur noch der bausparvetrag. doch peter z�gerte das ganze immer weiter heraus. er war nur noch in hannover, so dass man ihn auch nicht zu packen kriegte. auch in seiner wohnung war er nicht anzutreffen, wenn er dann doch mal wieder in oldenburg war, ging er nicht ans telefon usw.. nils tat mir unendlich leid. die baumaterialien mussten bezahlt werden – und das geld war noch nicht da….
er hat das ja nicht nur mit mir so gemacht. peter tat alles, damit diese, wie er es nannte, „endg�ltige trennung“ nicht stattfand, obwohl er zu der zeit noch hin und wieder bei seiner kollegin wohnte. wir waren eigentlich die ganze zeit (vor allem aber die kinder) damit besch�ftigt, auf ihn einzugehen, was die kinder bis heute noch machen – vor allem meine tochter. sie will jetzt endlich auch mit einer therapie anfangen, denn er hatte sie – eigentlich schon seit kurz nach meiner diagnose - als seine ersatzpartnerin und vertraute „missbraucht“. ich wei�, das ist ein hartes wort und ich sage es nicht in sexueller hinsicht, das m�chte ich betonen!!! er unternahm mit inga eben all das, was er vorher mit mir gemacht hatte und was ich nicht mehr konnte, was da waren eink�ufe, spazierg�nge mit dem hund, wochenendausfl�ge, wenn es mir wegen der chemo oder dem avonex, oder eben einer der zahlreichen cortisto�therapien mit 1500 mg nicht nach ausfl�gen zumute war. er ging mit ihr ins kino oder konzerte, aufs stadtfest, zum weihnachtsmarkt usw. sie verabredeten sich oft nach feierabend in der stadt. nat�rlich brachten sie mir immer „etwas“ mit und erz�hlten von dem film oder dem konzert (vor allem inga, weil ich ihr leid tat, dass ich nicht an ihrer stelle sein konnte und sie sicher auch ein schlechtes gewissen hatte). deshalb glaube ich nicht, dass diese bezeichnung zu hart ist. deshalb war ich ja so isoliert. jeder glaubte, dass ich in einer familie lebe, die f�r mich da ist und mich umsorgt. im grunde lebte ich damals schon alleine – und wenn ich es mir recht �berlege, habe ich nie etwas anderes gemacht. aber das w�rde jetzt zu weit f�hren….
ja, und dann meine „kleine“ schwester doris: ich hatte alle meine geschwister gebeten, die nachricht der trennung meinen eltern selbst sagen zu d�rfen. nun kann ich zu ihnen nicht einfach mit dem zug fahren, weil das mit dem rolli nicht m�glich ist. ich kam auch gar nicht mehr dazu, weil doris mir anfangs vorwarf, dass, wenn meine eltern fragen stellen w�rden, sie und ihre kinder immer l�gen m�ssten und dass ich ihnen das nicht zumuten k�nne. also sagte ich ihr, dass sie in einer entsprechenden situation selbst entscheiden solle. diese situation trat dann merkw�rdiger weise am gleichen Nachmittag ein. womit keiner aus meiner familie gerechnet hatte war, dass meine eltern von anfang an zu mir hielten, bedingungslos (auch ich nicht).
dann bekam mein vater kurz danach, als meine kinder bei meinen eltern waren, seinen herzstillstand und war zum zweiten mal in seinem leben klinisch tot. ich konnte diese situation kaum noch ertragen. nat�rlich machte ich mir die heftigsten worw�rfe, war fast schon wieder so weit, zu meinem mann zur�ckzugehen. doch er schaffte es noch einmal. einen tag nach seinem geburtstag, weihnachten 2004, konnten mein mann und ich ihn aus dem krankenhaus in m�nster holen und nach hause bringen. in der zeit hatten mein mann und ich eine umgangsform miteinander gefunden, die es zulie�, dass wir die besuche in m�nster zusammen machen konnten. meine familie war viel mehr die familie meines mannes, als seine eigene. ich bat damals alle meine geschwister, ihn nicht fallen zu lassen. dann fuhr ich zu sivester das erste mal zu micha. und von da an ging der terror los (wir lebten zu dem zeitpunkt bereits mehr als ein halbes jahr innerhalb des hauses getrennt). ich wurde von meinem mann aus dem haus geschmissen, so dass meine freundin mich st�ndig zu sich holte –oder uwe, den du ja auch kennen gelernt hast, witty. meine kinder sprachen kein wort mehr mit mir. mein mann besuchte abwechselnd mit den kindern fast jedes wochenende meine geschwister, was ich nicht konnte – wie auch….
meine j�ngste schwester wurde sehr schnell zu seiner besonderen vertrauten, die, die mir noch ein jahr vorher gesagt hatte: „warum trennst du dich nicht von ihm?“. peter, inga und sie hatten fast jede woche kontakt – entweder waren sie bei ihr oder sie in unserem haus. ich war entweder bei meiner freundin, in l�beck oder bei uwe. ich konnte diese totale ignoranz meiner person nicht mehr ertragen. ich fiel in der zeit mehrmals die treppe runter, und keiner nahm es zur kenntnis – au�er nils. er hatte mir in einer nacht- und nebelaktion sein zimmer ger�umt, weil ich einfach nicht mehr unten wohnen konnte. mein mann kam oft nachts in mein zimmer (er wohnte zu dem zeitpunkt mit nils zusammen oben), verletzte st�ndig meine grenzen (die unterwohnung ist ziemlich offen, so dass ich mich zum schuss jede nacht in mein zimmer einschloss). tags�ber nutze er die k�che mit und „musste“ durch meine r�ume, wenn er in den garten wollte. er fand immer wieder gelegenheiten, respektierte mich nicht im geringsten. als er mich eines tages wieder einmal aus dem haus schmei�en wollte, packte nils seine sachen, brachte meine nach oben und schrie seinen vater an, dass er es nicht wagen sollte, die treppe nach oben zu benutzen. ich richtete mir oben provisorisch eine k�che ein und konnte somit oben bleiben. ich machte mir tags�ber mein essen, wenn mein mann nicht zu hause war und fl�chtete rechtzeitig nach oben, bevor er wieder nach hause kam. nun musste ich aber auch alle eink�ufe etc. nach oben tragen – und dabei passierte es ein paar mal.
das war meine situation, so dass ich so oft wie m�glich nicht zu hause war, machte seminare oder war in l�beck. wie gesagt, in der zeit war mein mann st�ndig mit meiner schwester zusammen. sp�ter erfuhr ich, dass er die schlimmsten horrorm�rchen �ber mich erz�hlt hat, die meine schwester, noch ausgeschm�ckt, weiter verbreitete. ich versuchte in der zeit noch hin und wieder mit ihr zu reden. doch es waren keine gespr�che mehr. sie ging auch oft nicht ans telefon, wenn ich anrief. meine cousine, die auch in dem ort wohnt, und meine mutter sagten mir, dass doris unbelehrbar w�re. ja, dass ich mich besser von ihr fern halten solle, weil ich keine chance gegen sie h�tte. meine mutter, die inzwischen auf die hilfe meiner schwester angewiesen war, hatte einmal so einen schlimmen streit mit ihr deswegen, dass sie meiner schwester sagte, sie solle gehen. sie wollte nicht, dass meine schwester ihr noch irgendetwas von mir erz�hlen sollte. sie sagte, dass sie mich selber fragen w�rde. ich h�tte es mir sehr gew�nscht, dass das alle gemacht h�tten. ich habe immer auf die frage nach den gr�nden gesagt, dass man meinen mann selber fragen solle und dass es immer gr�nde f�r eine trennung gibt – und bei uns auch. ich habe keine einzelheiten erz�hlt - war das ein fehler?
dann wurde eine meiner schwestern 60. mein mann und die kinder wurden zu dem geburtstag eingeladen – ich nicht. man sagte damals, dass man peter noch eine letzte feier geben wollte und hoffte auf mein verst�ndnis. peter war sehr beliebt in meiner familie, so wie wir alle einen besonders guten kontakt zu allen hatten. wir, oder vielleicht auch ich, war das verbindungsst�ck der familie, w�hrend vor allem meine j�ngste schwester immer wieder einmal mit dem einen oder anderen familienmitglied probleme hatte und gerne bissige kommentare abgab. sie war daf�r bekannt und man sagte immer: aber ihr wisst doch wie sie ist, sie meint es nicht so…..
ich bin seitdem bei keiner familienfeier mehr eingeladen worden – und ich kenne die gr�nde noch immer nicht. meine j�ngste schwester hatte pl�tzlich ein sehr enges verh�ltnis zu allen anderen. ich wusste ja nicht, was da ablief, h�rte es nur �ber dritte. einmal sagte mir eine meiner �lteren schwestern, die noch ab und zu mit mir telefonierte, dass bei dem 60ten geburtstag meines schwagers meine j�ngste schwester (die die einzige „richtige“ schwester von mir ist, die anderen sind meine halbschwestern), zum ersten mal nicht �ber mich gesprochen hat. der freund meiner nichte, und der vater ihres sohnes, hatte sich von ihr getrennt, weil er eine freundin und hatte. so war das einmal thema – und nicht ich.
witty, ich wei� bis heute nicht ganz genau, was damals gewesen ist. doch seitdem ging mir die gesamte familie meiner schwester aus dem weg. wenn ich mit meinen kindern zu meinen eltern fuhr, kam meine nichte nicht zu ihrer oma ins haus, um meine tochter zu besuchen, die sich gut verstehen (was sich aber inzwischen auch als ein trugschluss herausstellte). die familie meiner schwester kam nicht zum geburtstag meiner mutter, weil ich da war. meine �ltere schwester erz�hlte mir, dass sie wochenlang auf sie eingeredet habe, dass sie doch kommen solle, damit wir uns wieder einmal sehen k�nnten. zum schluss kam die familie meiner �lteren schwester auch nicht. auch diese familie habe ich inzwischen �ber 2 jahre nicht mehr gesehen. und ich wei� bis heute nicht, was da abgelaufen ist.
vor ein paar wochen fragte ich meinen mann, als wir wieder einigerma�en miteinander reden konnten, was eigentlich damals gewesen ist. er hatte inzwischen gemerkt, dass ich am ende bin und zeigte so etwas wie mitleid. er sagte nur zu mir: das w�rdest du niemals ertragen k�nnen, wenn ich dir das erz�hlen w�rde.“ das einzige, was er mir sagte war, dass doris allen erz�hlt hat (und er damals wohl auch), dass ich durch die krankheit verr�ckt geworden w�re. so etwas �hnliches hatte mir mein mann gleich nach seiner reha gesagt. angeblich habe ihm der chefarzt der klinik zum abschied gesagt: 2….und sie wissen ja wohl, dass ihre frau durch ihre krankheit eine pers�nlichkeitsver�nderung durchmachen wird. diese menschen haben ein �bersteigertes selbstdarstellungbed�rfnis, haben komplette realit�tsverluste und k�nnen einen einmal eingeschlagenen weg nicht mehr �ndern.“
ich denke, dass das eines der dinge waren, vor die mich meine cousine gewarnt hat. sie sagte nur, dass ihre familie nach dem familientreffen, auf dem ich nicht war weil ich eine lungenentz�ndung hatte, �bereinstimmend der meinung waren, dass ich unendlich zu bedauern w�re, wenn alle meine geschwister so denken w�rden, wie meine j�ngste schwester. zum geburtstag meines patenkindes (doris j�ngste tochter) schickte ich ein p�ckchen. ich schrieb ihr, wo sie mich jetzt finden k�nne und gab ihr alle telefonnummern, auch die von l�beck. daraufhin rief sie mich einmal an, und ich freute mich wie ein schneek�nig. nach langer zeit wieder ein lebenszeichen aus der familie. ich fragte annika, wie sie mit meiner situation klar k�me und ob es schlimm f�r sie w�re, und das mir das sehr leid tun w�rde. sie sagte: „ach eka, du wei�t doch, dass du meine liebste tante bist. es wird so viel mist �ber dich erz�hlt. aber ich kenn dich doch…“ dummerweise erz�hlte ich das irgendjemandem aus meiner familie – keine ahnung wem. meine tochter erfuhr davon und erz�hlte es im beisein von annika meiner schwester. annika stritt nat�rlich vehement ab – was hatte sie denn auch f�r eine chance? – was mir meine tochter wiederum vorwurfsvoll erz�hlte.
ich habe aber trotzdem immer wieder versucht, den kontakt wieder herzustellen, schickte doris zum geburtstag eine karte mit einigen pers�nlichen zeilen. zu meinem geburtstag kam auch eine karte und ich heulte vor freude. doch als ich sie aufmachte, stand auf der innenseite lediglich: von doris und heinz. ich empfand das wie einen schlag ins gesicht.
und doch schickte ich ihr zu weihnachten meine gedichte – nicht per mail, sondern per post mit einer karte. es kam eine karte zur�ck, mit dem gleichen text wie zum geburtstag. peter und meine kinder waren nach weihnachten noch einmal bei ihr – und da hat sie diesen satz gesagt. sie hatte bis zu dem zeitpunkt noch keinen blick in die gedichte geworfen. und dann wurde annika, mein patenkind, im februar 18. ich kaufte ihr einen wundersch�nen mondstein, schrieb ihr dazu, was er bedeutet und dass er sie besch�tzen solle. ich legte ihr noch eine nicht geringe menge geld dazu. es kam monatelang keine antwort. meine mutter fragte immer wieder, ob ich an ihren geburtstag gedacht habe und ob annika sich gemeldet habe. ich denke, dass sie daf�r sorgte, dass eines tages, nach monaten, ein brief von annika kam, in dem sie ganz sachlich in lebenslaufform ihr leben der letzten 2 jahre aufschrieb und zum schluss nur annika darunter schrieb.
ja lieber witty, das ist nur ein ganz klitzekleiner ausschnitt meiner erlebnisse der letzen 2 jahre. ich sage ja, dass es eine soap werden k�nnte. ich habe mir auch vorgenommen, ein buch dazu zu schreiben. doch es soll ein buch werden, in dem ich diese dinge mit humor schreiben kann, um den ganzen irrsinn zu verdeutlichen. vor ein paar wochen wollte mein mann sich mit mir und meiner schwester an einen tisch setzen und �ber die geschehenen dinge reden (ein vorschlag von nils und meiner psychologin). er sagte im vorfeld, dass ich aber nicht von ihr verlangen k�nne, dass sie sich nackt vor mir ausziehen solle, was ich nie fordern w�rde. das einzige, was ich mir w�nschen w�rde, w�re ein satz wie: das letzte jahr war mist – lass es uns vergessen, o.�. doch sie erz�hlt jetzt �berall, dass sie nichts gesagt und getan habe, dass peter schuld sei, weil er sie st�ndig mit seinem sch…. bel�stigt habe und sie die nase voll habe und er sie in ruhe lassen soll (was er bereits seit monaten tut).
ich schlug also ein treffen in der oben genannten form, in der besagten mail vor - die erste kontaktaufnahme von mir seit letzes jahr weihnachten und der „antwort“ von ihr. ich machte zum dritten mal einen versuch, obwohl ich in einem meiner gedichte f�r sie geschrieben hatte, dass ich sie in liebe gehen lassen w�rde, weil sie es so will. ich hatte kein gutes gef�hl dabei, tat es nur, weil meine mutter und eine meiner schwestern, die letzte, die noch kontakt zu mir hat, mich stark unter druck gesetzt hatten. mein vater wird weihnachten 80 und es soll ein gro�es familienfest stattfinden. nun haben die beiden angst, dass eine von uns beiden dem fest fern bleiben w�rde – und das w�rde man dann vor den verwandten nicht mehr erkl�ren k�nnen (nat�rlich w�rde mein vater auch darunter leiden)….
ich schlug vor, evtl. dieses treffen mit einer gespr�chsbegleitung stattfinden zu lassen, weil meine psychologin bef�rchtet (und ich �brigens auch), dass wir irgendwann nicht weiter kommen werden. ich bat darum, nachdem meine schwester es mir �berlassen hatte, wie, wo und in welcher form das gespr�ch stattfinden soll. sie schrieb mir zur�ck, dass ich bei den bedingungen wohl in zukunft auf sie verzichten m�sse. ich versuchte es noch einmal, ohne auf diesen satz einzugehen, schilderte ihr meine situation, dass mir das alles nicht egal ist, entschuldigte mich, dass ich es falsch ausgdr�ckt habe, so dass sie es als bedingung ansieht, dass es jedoch lediglich ein wunsch von mir ist. daraufhin kam kurz und knapp ihre antwort, die du ja schon kennst. und nun wei� ich nicht mehr weiter….
ja, das ist ein teil der geschichte – eine „front“. davon gibt es noch weitere, die mir �hnlich aussichtslos erscheinen. am Sonntag kam dann alles zusammen, das mit meiner „freundin“, der ich ihre steuern inzwischen wieder zur�ckgeschickt habe, ein problem mit meiner mutter, die ratlosigkeit mit meiner schwester und der urlaub meines mannes. ich hatte das gef�hl, dass mich das alles erdr�ckt.
inzwischen habe ich viele gespr�che gef�hrt – eben auch diese mit euch. und mir ist einiges etwas klarer geworden, verstrickungen die dabei eine rolle spielen, alte verletzungen, die nie aufgearbeitet wurden. und mir ist vor allem klar geworden, dass der satz, man soll alte geschichten ruhen lassen, falscher nicht sein kann. die folgen von alten, ungekl�rten verletzungen f�llen die wartezimmer der �rzte und psychologen. auch ich bin und war ein meister im verdr�ngen – manchmal staune ich, wie perfekt ich das kann, und vor allem wie schnell. und das ist nun meine hoffnung, dass ich in der reha die notwendige zeit und ruhe finden werde, um mit all dem abschlie�en zu k�nnen….